Inklusions-Cockpit der Anne-Frank-Gesamtschule
Ein zusammenhängendes Tool, das alles vereint: das Schulwissen, die Inklusions-Dokumente, die QUA-LiS-Grundlagen mit allen Themenfeldern und die Landesvorgaben des MSB NRW — verknüpft, visualisiert und für jeden Baustein mit AFG-Bezug, Arbeitsschritten und Hinweisen versehen. Der Design-Blueprint am Ende macht alles auf Claude Design übertragbar.
Schulprogramm-Verzahnung
QUA-LiS „Inklusives Schulprogramm"Das inklusive Konzept ist kein Einzeldokument, sondern verzahnt sich mit allen Teilkonzepten des Schulprogramms. Genau hier setzt die AFG an: Jeder Baustein, den ihr ohnehin habt, bekommt eine inklusive Leitfrage. Das ist der direkte Bauplan für euer Inklusionskonzept.
Leitbild Kultur
Wie wird Gemeinsames Lernen im Leitbild sichtbar und erlebbar?
Individuelle Förderung Unterricht
Welche Maßnahmen, welche Ressourcen (personell/räumlich/zeitlich)?
Leistungskonzept Bewertung
Zieldifferent bewerten, Nachteilsausgleiche, Durchlässigkeit.
Erziehung & Beratung Kultur
Soziale Kompetenzen, Classroom-Management, Zuständigkeiten.
- Muster-Inklusionskonzept (DOCX) laden & Gliederung übernehmen (siehe Katalog).
- Je Schulprogramm-Baustein die QUA-LiS-Leitfrage beantworten (Ist-Stand).
- Lücken markieren → in die Roadmap überführen.
Rechtsrahmen
von der UN-Konvention bis zum AntragDie Grundlagen-Seite der QUA-LiS bündelt die Rechtsquellen. Diese Pyramide zeigt, wie sie zusammenhängen — von der völkerrechtlichen Verpflichtung bis zu den Formularen in eurem Datenhub.
Schulgesetz NRW
- §2(5) inklusive Bildung als Auftrag
- §12(4)/§19 zielgleich vs. zieldifferent (LE, GG → eigene Abschlüsse)
- §20 Gemeinsames Lernen als Regelfall
AO-SF
- §3 Förderschwerpunkte (LE, ESE, Sprache, GG, KME, Hören, Sehen, Autismus)
- §11 Antrag der Eltern über die Schule
- §17 jährliche Überprüfung · §21(7) Förderplan
SGB & Referenzrahmen
- SGB VIII §35a (Jugendamt) · SGB XII §54 (Sozialamt)
- Referenzrahmen: Inklusion in allen 6 Inhaltsbereichen; 4.3 Multiprof. Teams
AO-SF-Prozess & Jahreszyklus
Verfahren- Antrag mit Eltern vorbereiten → Datenhub-Mappe „AO-SF Antrag" (Vorlage, Checkliste, Schulbericht, Schweigepflicht).
- Förderplan erstellen/fortschreiben → Datenhub „Förderpläne" (Allgemein/Deutsch/Mathe) bzw. QUA-LiS-LEP.
- Jährliche Überprüfung terminieren → Jahreskalender „3. Quartal" (MSB-Formular über Schulaufsicht).
Handlungsfelder
11 QUA-LiS-ThemenfelderJedes Themenfeld ist hier vollständig aus sich heraus verständlich — was es ist, was es konkret bietet, was es für die Anne Frank bedeutet, was zu tun ist und was du erwarten kannst. Der Link am Ende ist nur Referenz; alles Wesentliche steht im Profil.
▶1 · Inklusionskonzept
Das schriftliche Pflichtkonzept jeder Schule des Gemeinsamen Lernens.im Aufbau
Jede Schule des Gemeinsamen Lernens (GL) muss ein schriftliches pädagogisches Konzept zur inklusiven Bildung vorhalten — als Qualitätskriterium. QUA-LiS liefert dazu Leitfragen entlang von fünf Themenbereichen; die Struktur gibt der MSB-Orientierungsrahmen vor.
- Leitfragen zu 5 Bereichen: Inklusives Schulprogramm, Rahmenbedingungen, Unterrichtsentwicklung, Kommunikationsstrukturen, Evaluation.
- Praxisbeispiele („Willkommen für alle", Barrieren abbauen).
- Verweist auf die fertigen Werkzeuge: Muster-Inklusionskonzept (DOCX) + Orientierungsrahmen (PDF) — beide im Katalog.
Ihr habt „Roter Faden" und Schulkonzept — aber noch kein vollständiges, am Orientierungsrahmen ausgerichtetes schriftliches Inklusionskonzept. Das ist das größte offene Stück und die Klammer über alle anderen Felder.
- Muster-Konzept (DOCX) + Orientierungsrahmen (PDF) herunterladen.
- Verantwortliche benennen (IKO / Abteilungsleitung).
- Je Themenbereich Ist-Stand erfassen & Leitfragen beantworten.
- Konzept in der Schulkonferenz beschließen.
Ein prüffähiges, von der Schulaufsicht anerkanntes Konzept mit klaren Standards. Aufwand ~1 Halbjahr, gut über SchiLF-Tage verteilbar.
▶2 · Schulentwicklungsprozesse gestalten
Inklusion als gesteuerter Prozess — nicht als Einzelmaßnahme.im Aufbau
Wie wird man Schritt für Schritt zur „Schule für ALLE"? Ausschließende Strukturen werden als gesteuerter Entwicklungsprozess abgebaut. Bezug: die Werning-Studie zu Jakob-Muth-Preisträgerschulen — gute Schulentwicklung erzeugt „quasi nebenbei" ein inklusives Leitbild.
- 4 Bausteine: Prozessplanung, Leitbildentwicklung, Implementation offener Lernformen, Arbeitshilfe (Reflexionsbögen für alle Akteure).
- Impulse für partizipative Führung, „critical friends", realistische Meilensteine.
Den Baustein „offene Lernformen" habt ihr mit Lernbüro & Werkstatt bereits erledigt. Fokus für euch: die Prozessplanung und die inklusive Verankerung im Leitbild — passt exakt zu euren SchiLF-Tagen und dem Weg IST→SOLL.
- Reflexionsbögen der Arbeitshilfe im Kollegium einsetzen (Ist-Stand je Gruppe).
- Ziele + Meilensteine mit klaren Zeitfenstern festlegen.
- Prozess sichtbar planen, damit Ziele nicht aus dem Blick geraten.
Ein steuerbarer Entwicklungsweg mit klaren Rollen — verhindert Verzetteln und Einzelaktionismus.
▶3 · Multiprofessionelle Teamarbeit
Vom Klassenlehrerprinzip zum echten Team verschiedener Professionen.offen / SOLL
Der inklusive Alltag ist nur im multiprofessionellen Team (MPT) zu bewältigen: Regelpädagogik, Sonderpädagogik und weitere Professionen arbeiten ko-konstruktiv, auf Augenhöhe und mit geklärten Rollen zusammen.
- Bausteine zu Rollen, Kommunikation, Methoden, Onboarding, Aufgabenverteilung.
- Podcast „Teamarbeit in der Schule"; Handreichung „Beratungs- & Unterstützungsnetzwerke".
- Rechtlich unterlegt durch die MSB-Leitlinien Gemeinsames Lernen mit den Anlagen Gesprächsprotokoll und Aufgabenverteilung (DOCX) — im Katalog.
Das ist der zentrale strukturelle Hebel und direkt euer SOLL-Stand: 3 Sonderpädagog*innen je Doppel-Jahrgang + MPT-Kräfte. IST 04/2025: nur Abordnung von 2 Sonderpädagoginnen — hier ist am meisten zu gewinnen.
- Feste Teamzeiten im Stundenplan verankern.
- MSB-Anlagen (Gesprächsprotokoll, Aufgabenverteilung) einführen und ausfüllen.
- Rollen zwischen Regel- und Sonderpädagogik verbindlich klären.
Verlässliche Zusammenarbeit statt Einzelkämpfertum, klarere Zuständigkeiten, weniger Reibung — auf dienstrechtlich gesicherter Grundlage (MPT-Erlasse).
▶4 · Lern- & Entwicklungsplanung (LEP)
Von der defizitorientierten Förderplanung zur kompetenzorientierten Planung.im Aufbau
Ein Perspektivwechsel: Nicht das Defizit, sondern die vorhandene Kompetenz ist Ausgangspunkt („Was kann das Kind — wie baue ich darauf auf?"). Die LEP ist ein kontinuierlich dokumentierter, am Kompetenzerwerb ausgerichteter Prozess.
- Positionspapier, Poster, Artikel „Von der Förderplanung zur LEP", fachbezogener Werkzeugkasten, Erklärfilm (alle im Katalog).
- Digitale LEP via LOGINEO NRW LMS (Moodle): lernbiografische Ablage + digitaler Förderplan.
Hebt eure vorhandenen Förderpläne (Datenhub) auf ein kompetenzorientiertes Niveau — passt exakt zu eurem Growth Mindset („erst das Können, dann das Nächste") und erfüllt §21(7) AO-SF (Pflicht zum fortgeschriebenen Förderplan).
- Positionspapier im Sonderpäd-Team lesen.
- Ein Fach als Pilot mit dem Werkzeugkasten umstellen.
- Prüfen, ob die digitale LEP über euer IServ/LOGINEO abbildbar ist.
Aussagekräftigere, rechtssichere Förderpläne und eine bessere Grundlage fürs LEG.
▶5 · Digitales Lernen
Fertige, anpassbare digitale Lerneinheiten für Förderbedarfe.im Aufbau
Zielgerichtete digitale Lernangebote für SuS mit Unterstützungsbedarf. Technische Basis ist das landesweit kostenlose LOGINEO NRW LMS (Moodle).
- Anpassbare Moodle-Kurse je Förderschwerpunkt (Geistige Entwicklung, Hören, Sehen).
- Digitale Self-Assessments (Sozial- & Lernverhalten), digitale LEP.
- TaskCards-Sammlung „aus der Praxis für die Praxis".
Direkter Andockpunkt für euer DigiFit (Jg. 5) und den Fortbildungsschwerpunkt „Digitales Lehren & KI". Ihr nutzt schon IServ/TaskCards/fobizz — hier kommen fertige förderschwerpunktbezogene Inhalte dazu, die ihr nicht selbst produzieren müsst.
- Zugang zum Praxis-LMS prüfen (402000.logineonrw-lms.de).
- 1–2 Kurse in eine Werkstatt integrieren.
- Digitale Self-Assessments testen.
Binnendifferenzierte digitale Bausteine, direkt im Gemeinsamen Lernen einsetzbar — ohne Eigenproduktion.
▶6 · Ganztag im Gemeinsamen Lernen
Zeit-Ressource für Förderung — bei euch strukturell schon da.etabliert
Ganztag schafft mehr Zeit für individuelle Förderung, Erziehung und Betreuung und erhöht Bildungschancen — besonders für benachteiligte Kinder. Unterschieden werden offener (Primar) und gebundener Ganztag (Sek I).
- Kuratierte Materialsammlung; Verknüpfung mit Kriterien des Referenzrahmens (u. a. 2.4 Heterogenität, 4.3 MPT, 3.5 Schulleben).
- Kooperationsimpulse mit Jugendhilfe, Kultur, Sport.
Ihr seid gebundener Ganztag — die zusätzliche Zeit plus MPT ist genau der Rahmen, in dem inklusive Förderung stattfindet (Lernbüro, verpflichtendes gemeinsames Essen Jg. 5/6, AGs). Die Struktur ist da; es geht ums gezielte Nutzen.
- Prüfen, wo im Ganztag konkrete Förderzeit verankert ist.
- Außerschulische Partner für inklusive Angebote gewinnen.
Die zeitliche Ressource für Förderung ist bereits strukturell vorhanden — nutzen statt neu schaffen.
▶7 · Classroom Management (FSP ESE)
11 sofort einsetzbare Bausteine für Klassenführung — verzahnt mit RAD.im Aufbau
Ein evidenzbasierter Werkzeugkasten (Hennemann/Hillenbrand) für Klassenführung mit Schwerpunkt Förderschwerpunkt Emotionale & soziale Entwicklung — geteilt in proaktive (9) und reaktive (2) Bausteine.
- 11 Referenzkarten (PDF) + Erklärfilme: Raumvorbereitung, Regeln, Konsequenzen („Tootling"), Lernklima, Beaufsichtigung, Unterrichtsvorbereitung (3 Niveaustufen), Schülerverantwortlichkeiten (Klassenrat!), Piktogramme/Klarheit, kooperatives Lernen; reaktiv: Verhaltensverträge, Verstärkerpläne.
- Praxisbeispiele u. a. für Klasse 5/Übergang und Gesamtschule.
Konkrete Bausteine für euer RAD und den Fortbildungsschwerpunkt „Classroom-Management & herausforderndes Verhalten". Baustein 7 (Klassenrat) und Regeln (RAD) habt ihr schon — die Referenzkarten liefern die evidenzbasierte Ergänzung.
- 2–3 Referenzkarten je Team pilotieren.
- In den nächsten SchiLF-Tag einbauen.
- Mit den RAD-Multiplikator*innen (KAY, STB, HAA, STÜ) verzahnen.
Weniger Unterrichtsstörungen, klarere Strukturen — eine evidenzbasierte Vertiefung von RAD.
▶8 · Assistive Technologien
Hilfsmittel-Systematik zur Begründung von Nachteilsausgleichen.etabliert
Hilfsmittel, die funktionelle Einschränkungen ausgleichen und Teilhabe am Unterricht ermöglichen — systematisiert nach steigender Komplexität: Low-Tech (Stifthalter, Raster-Hefte), Mid-Tech (spezielle Tastaturen, Übertragungsanlagen), High-Tech (Augensteuerung, Spracherkennung).
- Förderschwerpunktbezogene Seiten (Hören & Kommunikation, Sehen, KME).
- ANUK-FAQ „Wege zu Hilfsmitteln" (PDF) als Entscheidungshilfe; MSB-Orientierungshilfen Nachteilsausgleich.
Fundiert die Begründung von Nachteilsausgleichen (Datenhub) und die Ausstattung einzelner SuS — ein Bereich, der bei euch schon gut aufgestellt ist.
- Bei konkretem Bedarf ANUK-FAQ als Entscheidungshilfe nutzen.
- Weg zur Kostenübernahme (I-Hilfe) prüfen.
Fundierte, begründbare Hilfsmittel-Entscheidungen pro Kind.
▶9 · Intensivpädagogische Unterstützung (MesK)
Ressourcenorientiertes Raster für herausforderndes Verhalten.offen / SOLL
Systematische Erfassung von Unterstützungsbedarfen bei herausforderndem Verhalten (FSP ESE) — ressourcenorientiert, also Fokus auf vorhandene Fähigkeiten, nicht auf Defizite.
- MesK — „Matrix emotionaler & sozialer Kompetenzen": ein kriteriengeleitetes, aufeinander aufbauendes Raster.
- Self-Assessments der MesK (bindet die Schülerperspektive ein); Werkzeugkasten; evidenzbasiert (Hillenbrand, Petermann, Hartke).
Ergänzt eure vorhandene ESE-Checkliste (Datenhub) um ein strukturiertes Diagnose- und Planungsinstrument und liefert die Grundlage für die LEP bei hohem Bedarf. Passt zum Fortbildungsschwerpunkt „herausforderndes Verhalten".
- MesK im Sonderpäd-Team sichten.
- Bei 1–2 SuS mit hohem Bedarf anwenden.
- Ergebnisse in LEP/LEG einspeisen.
Ein objektiveres Bild statt „gefühlt schwierig" — und daraus anschlussfähige, konkrete Förderziele.
▶10 · Kooperationen mit Förderschulen
Sonderpäd. Expertise erschließen — verknüpft mit dem Übergangsmanagement.offen / SOLL
Kooperationen zwischen Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen setzen Synergien frei und erzielen Ergebnisse, die einzeln nicht erreichbar wären — von informell bis verbindlich-strukturell.
- Praxisbeispiele; zwei Vertiefungen: Kooperation im Unterricht und in der Beratung.
- Drei Wirkrichtungen: Gestaltung von Unterricht, Weiterentwicklung von Beratung, direkte Zielgruppe (SuS).
Als noch wachsende Schule erschließt ihr so sonderpädagogische Expertise, die intern noch nicht voll aufgebaut ist. Verknüpft mit eurem Übergangsmanagement (Grundschulen) und der Fachberatung Inklusion (Datenhub).
- Partner-Förderschule(n) identifizieren.
- Konkretes Kooperationsfeld festlegen (Beratung oder Unterricht).
- Verbindlichkeit + Ansprechpersonen klären.
Zugang zu Expertise und Entlastung — ohne alles selbst aufbauen zu müssen.
▶11 · Podcast „InklusionsImpulse"
Niedrigschwellige Fortbildung — sofort nutzbar.sofort nutzbar
Eine Podcast-Reihe der QUA-LiS rund ums Gemeinsame Lernen; Haltung: Vielfalt statt Stigmatisierung.
- 7 Folgen, je zu einem Förderschwerpunkt: Sehen, Hören/Kommunikation, ESE, Lernen (häufigster FSP), KME, Geistige Entwicklung, Autismus.
- Je Folge: Gelingensbedingungen, Rechtsbezug, Praxisanregungen. Abrufbar auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer.
Ideales, niedrigschwelliges Format, um sich schnell in einen Förderschwerpunkt „einzuhören" — passt zu euren Edu-Snacks und der fobizz-Fortbildungskultur.
- Je Team eine Folge als Einstieg hören.
- In den Edu-Snacks-Newsletter einbinden.
Schneller, praxisnaher Wissensaufbau ohne großen Aufwand (~20–30 Min/Folge).
Landesvorgaben & Unterstützung (MSB NRW)
Strategie, Verfahren & VorlagenDie Angebote des Ministeriums — jedes mit Inhalt der Unterseiten und Dateien, damit du direkt weißt, was drinsteckt und wie ihr es einsetzt.
▶A · Unterstützung des Gemeinsamen Lernens
Die Startrampe fürs Inklusionskonzept — hier liegen die editierbaren Vorlagen.Vorlagen bereit
Die praktisch wichtigste MSB-Seite: zentrale Materialsammlung für die Erstellung und Fortschreibung des schulischen Inklusionskonzepts.
- Orientierungsrahmen (PDF, 08/2025) — eine 3-seitige Struktur/Checkliste mit 5 Gliederungsbausteinen (1 Inklusives Schulprogramm, 2 Rahmenbedingungen, 3 Unterrichtsentwicklung, 4 Kommunikationsstrukturen, 5 Evaluation). Das ist praktisch das Inhaltsverzeichnis eures Konzepts.
- Muster-Inklusionskonzept (DOCX) — editierbare Vorlage, die 1:1 dem Orientierungsrahmen folgt. Direkt befüllbar.
- Ressourcenüberblick + Besondere Einsatzbereiche (XLSX) — Tabellen für Personal-/Ressourcenplanung.
- Interaktive Karte — findet eure regionalen Ansprechpersonen (IKO/IFA).
Eure Startrampe fürs Inklusionskonzept — ihr müsst nichts von Null bauen, sondern eine vorhandene, anerkannte Struktur befüllen.
- DOCX + beide XLSX herunterladen (Katalog).
- Orientierungsrahmen als Gliederung übernehmen.
- Regionale Ansprechperson über die interaktive Karte finden.
Ein Konzept in Wochen statt Monaten, in anerkannter Struktur.
▶B · Sonderpädagogische Förderung
Verwaltungs-Referenz: Verfahren, zieldifferente Zeugnisse, Nachteilsausgleich.etabliert
Die Grundlagenreferenz zu Förderschwerpunkten, Orten der Förderung, dem AO-SF-Feststellungsverfahren und der jährlichen Überprüfung.
- Erklärt die 7 Förderschwerpunkte + Autismus; zielgleich vs. zieldifferent (LE, GG).
- Für Gesamtschulen wichtig: die Bezirksregierung ist zuständig (nicht das Schulamt); Ablauf Antrag → Gutachten → Bescheid.
- §17 jährliche Überprüfung durch die Klassenkonferenz mit verbindlichem MSB-Formular + Elternunterschrift; Elternrechte (Antrag, Gutachteneinsicht, Klage).
Ausführliche FAQ mit den Definitionen aller Förderschwerpunkte, dem Einschulungsablauf (Anmeldefrist 15.11.), der zieldifferenten Leistungsbewertung/Zeugnisse (Bildungsgang Lernen §§ 32–35, Geistige Entwicklung §§ 40/41 AO-SF), dem Übergang Jg. 4 und KAoA-STAR. Enthält die Elternbroschüre „Sekundarstufe I" (PDF) und Erklärfilme zu den Förderschwerpunkten.
Arbeitshilfen je Schulstufe. Wichtig: Ein Nachteilsausgleich ist ein Verwaltungsakt (§ 35 VwVfG NRW) und braucht eine Rechtsbehelfsbelehrung — deren verbindlichen Wortlaut gibt das MSB vor (Widerspruch binnen 1 Monat). Für euch einschlägig: Arbeitshilfe Sek I und Gymnasiale Oberstufe/Abitur.
Eure Verwaltungs-Referenz: klärt die Zuständigkeit der Bezirksregierung, die zieldifferenten Zeugnisregeln (Basis für die SCHILD-Umstellung) und die rechtssichere Gewährung von Nachteilsausgleichen.
- Arbeitshilfe Nachteilsausgleich Sek I ins Kollegium geben.
- Die verbindliche Rechtsbehelfsbelehrung in eure NA-Vorlage (Datenhub) übernehmen.
- Zieldifferente Zeugnisregeln (§§ 32–35) für die SCHILD-Umstellung sichten.
Rechtssicherheit bei Nachteilsausgleichen und Zeugnissen; klare Zuständigkeiten.
▶C · Leitlinien Gemeinsames Lernen
Dienstrecht + fertige Vorlagen für die MPT-Aufgabenverteilung.Vorlagen bereit
Die dienstrechtlich-organisatorische Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Regel- und Sonderpädagogik und den Einsatz multiprofessioneller Teams.
- Leitlinien-PDF (03/2022) — Rolle der Sonderpädagogik-Lehrkräfte, MPT an weiterführenden Schulen.
- Anlage 1 – Gesprächsprotokoll (DOCX) und Anlage 2 – Verteilung der Aufgaben (DOCX) — direkt nutzbare Team-Vorlagen.
- MPT-Erlasse (2018/2021) als Rechtsgrundlage.
Genau die Werkzeuge, um euren offenen SOLL-Punkt MPT verbindlich zu regeln: Wer macht was zwischen Regel- und Sonderpädagogik?
- Anlage 2 (Aufgabenverteilung) im Team ausfüllen.
- Anlage 1 (Gesprächsprotokoll) für strukturierte Teamgespräche nutzen.
- MPT-Erlass als Rechtsgrundlage referenzieren.
Klar geregelte Zuständigkeiten — weniger Konflikte im Klassenteam.
▶D · Inklusion (Landesüberblick) & Schulischer Aktionsplan
Welche Landesressourcen & Programme ihr abrufen könnt.Orientierung
Der landespolitische Überblick zur schulischen Inklusion und die strategische Stoßrichtung des Landes im Schulischen Aktionsplan Inklusion.
- Themenkacheln zu allen Feldern (AO-SF, Leitlinien, Unterstützung GL, Rechtliche Umsetzung, Sonderpäd. Förderung, LRS, Nachteilsausgleich, „Prävention trifft Förderung").
- 4 Handlungsfelder des Aktionsplans: Neustrukturierung AO-SF-Verfahren · Ausbau/Ausstattung Gemeinsames Lernen · Unterstützung für Schulen/Kommunen · Übergang Schule–Beruf.
- Finanzierung: Inklusionspauschale, Unterstützung barrierefreier Ausbau, Pool-Lösungen für Assistenzkräfte.
Zeigt, welche Landesressourcen und -programme ihr abrufen könnt — und gibt mit den Handlungsfeldern die Orientierung, an der ihr eure eigene Planung ausrichten könnt (z. B. „Übergang Schule–Beruf" ↔ KAoA-STAR).
- Inklusionspauschale/Ressourcen mit dem Schulträger klären.
- Handlungsfeld „Übergang Schule–Beruf" mit KAoA-STAR verknüpfen.
Zugang zu Landesmitteln, Programmen und einer klaren strategischen Einordnung.
Rollen & Team (SOLL-Struktur)
multiprofessionellRoadmap / Arbeitsschritte
4 PhasenVorlagen & Dokumente
durchsuchbarAlle direkt nutzbaren Landes-Vorlagen und Materialien an einer Stelle. Die 43 schuleigenen Dokumente liegen zusätzlich im begleitenden Inklusions-Datenhub.
| Dokument | Typ | Quelle | Zweck |
|---|
Design-Blueprint
für Claude DesignDiese Spezifikation macht das Cockpit übertragbar — Struktur, Komponenten und Design-Tokens zum Nach- und Weiterbauen.
Sitemap (10 Views)
- 1 · Dashboard — KPIs, Themen-Landkarte, Reifegrad-Ampel
- 2 · Schulprogramm-Verzahnung — Hub-Diagramm + Leitfragen
- 3 · Rechtsrahmen — Schichtenpyramide
- 4 · AO-SF-Prozess — 5-Schritt-Kreislauf
- 5 · Handlungsfelder — 11 Karten
- 6 · Landesvorgaben (MSB) — 4 Karten
- 7 · Rollen & Team — SOLL-Organigramm
- 8 · Roadmap — 4 Phasen
- 9 · Vorlagen-Katalog — Tabelle + Filter/Suche
- 10 · Design-Blueprint
Content-Modell
Baustein{ titel, kategorie, zweck, kernpunkte[] }AFG-Bezug{ text } ·Arbeitsschritt{ ol[] } ·Hinweis{ text }Dokument{ name, typ, quelle, zweck, url }Reifegrad{ feld, statusIST 0–100, ampel }
Komponenten-Inventar
Hero,KPI-Kachel,Sidebar-NavThemen-Karte(Titel · Tag · Zweck · Liste)Info-Box: AFG-Bezug (blau), Arbeitsschritt (grün), Erwartung (neutral), Hinweis (rot)SVG-FigurmitfigcaptionKatalog-Tabellemit Filter-Chips + Live-Suche
Design-Tokens (AFG Corporate Design)
- Schrift:
Ubuntu700 / 500 / 400 (Fallback Arial) - Motiv:
Sechseck(flat-top), Cluster grün/blau/rot - Radius
14px· Buttons als Pillen · Karten-Schatten weich
Übertragen auf Claude Design
- Views = Artboards; Karten & Boxen als wiederverwendbare Komponenten anlegen.
- SVGs sind eigenständig — direkt kopier- & editierbar.
- Katalog-Daten aus dem
CAT-Array (im Quelltext) als Datenquelle nutzen.