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Wissens- & Steuerungstool · inklusive Schulentwicklung

Inklusions-Cockpit der Anne-Frank-Gesamtschule

Ein zusammenhängendes Tool, das alles vereint: das Schulwissen, die Inklusions-Dokumente, die QUA-LiS-Grundlagen mit allen Themenfeldern und die Landesvorgaben des MSB NRW — verknüpft, visualisiert und für jeden Baustein mit AFG-Bezug, Arbeitsschritten und Hinweisen versehen. Der Design-Blueprint am Ende macht alles auf Claude Design übertragbar.

6Wissens-Ebenen vereint
11Handlungsfelder
4Rechtsquellen
25+Vorlagen & PDFs
4Roadmap-Phasen
Inklusive Schulentwicklung RechtsrahmenSchulG · AO-SF · SGB KonzeptSchulprogramm-Verzahnung VerfahrenAO-SF · Nachteilsausgleich UnterrichtLEP · Differenzierung TeamMPT · Kooperation Kultur & DigitalesRAD · DigiFit · Ganztag
Themen-Landkarte: Die sechs Ebenen inklusiver Schulentwicklung und ihre Bausteine.
Reifegrad-Ampel — Stand AFG (IST → SOLL) etabliert im Aufbau offen / SOLL Inklusionskonzept („Roter Faden") AO-SF-Verfahren & Anträge Multiprofessionelles Team (MPT) Lern- & Entwicklungsplanung (LEP) Nachteilsausgleich Classroom Management / RAD Digitales Lernen (LOGINEO/DigiFit) Zieldifferente Zeugnisse (SCHILD) Kooperation mit Förderschulen
Selbsteinschätzung als Steuerungshilfe — Balkenlänge = geschätzter Umsetzungsgrad. Werte in der Roadmap fortschreiben.
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Schulprogramm-Verzahnung

QUA-LiS „Inklusives Schulprogramm"

Das inklusive Konzept ist kein Einzeldokument, sondern verzahnt sich mit allen Teilkonzepten des Schulprogramms. Genau hier setzt die AFG an: Jeder Baustein, den ihr ohnehin habt, bekommt eine inklusive Leitfrage. Das ist der direkte Bauplan für euer Inklusionskonzept.

Inklusions- konzept Leitbild„Wir sind Anne" Individuelle FörderungLernbüro · Differenzierung ErziehungRAD · Classroom Mgmt. LeistungLEP · zieldifferent · NA Medienassistive Technik · DigiFit FortbildungFörderschwerpunkte · KI BeratungFachberatung · Peers Vertretung / BOMPT · KAoA-STAR
Jeder Schulprogramm-Baustein trägt eine inklusive Leitfrage — zusammen ergeben sie euer Inklusionskonzept.

Leitbild Kultur

Wie wird Gemeinsames Lernen im Leitbild sichtbar und erlebbar?

AFG-Bezug„Wir sind Anne" — Vielfalt/Verbundenheit/Verantwortung sind bereits gelebtes Leitbild.

Individuelle Förderung Unterricht

Welche Maßnahmen, welche Ressourcen (personell/räumlich/zeitlich)?

AFG-BezugLernbüro-System & Werkstätten = fertige Differenzierungsstruktur.

Leistungskonzept Bewertung

Zieldifferent bewerten, Nachteilsausgleiche, Durchlässigkeit.

AFG-BezugBausteinbewertung + Datenhub-Förderpläne; SOLL: SCHILD-Zeugnisse.

Erziehung & Beratung Kultur

Soziale Kompetenzen, Classroom-Management, Zuständigkeiten.

AFG-BezugRAD/DSK + LEG + Klassenrat sind der inklusive Kern.
Arbeitsschritte
  1. Muster-Inklusionskonzept (DOCX) laden & Gliederung übernehmen (siehe Katalog).
  2. Je Schulprogramm-Baustein die QUA-LiS-Leitfrage beantworten (Ist-Stand).
  3. Lücken markieren → in die Roadmap überführen.
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Rechtsrahmen

von der UN-Konvention bis zum Antrag

Die Grundlagen-Seite der QUA-LiS bündelt die Rechtsquellen. Diese Pyramide zeigt, wie sie zusammenhängen — von der völkerrechtlichen Verpflichtung bis zu den Formularen in eurem Datenhub.

UN-BRK Schulgesetz NRW · §§ 2,11,12,19,209. Schulrechtsänderungsgesetz (2014) AO-SF · §§ 1,2,3,11,16,17,21Förderschwerpunkte · Verfahren · Förderplan SGB VIII §35a · SGB XII §54 · Referenzrahmen SchulqualitätEingliederungshilfe · Qualitätsdimensionen AFG-Datenhub: Anträge · Förderpläne · Merkblätter · Zeugnisvorlagen= die konkrete Umsetzung an der Anne Frank
Je tiefer die Schicht, desto konkreter — unten die Formulare, mit denen ihr täglich arbeitet.

Schulgesetz NRW

  • §2(5) inklusive Bildung als Auftrag
  • §12(4)/§19 zielgleich vs. zieldifferent (LE, GG → eigene Abschlüsse)
  • §20 Gemeinsames Lernen als Regelfall

AO-SF

  • §3 Förderschwerpunkte (LE, ESE, Sprache, GG, KME, Hören, Sehen, Autismus)
  • §11 Antrag der Eltern über die Schule
  • §17 jährliche Überprüfung · §21(7) Förderplan
AFG-Bezug= Datenhub-Bereich „AO-SF" (Antragsmappe, Checklisten, Förderbereiche).

SGB & Referenzrahmen

  • SGB VIII §35a (Jugendamt) · SGB XII §54 (Sozialamt)
  • Referenzrahmen: Inklusion in allen 6 Inhaltsbereichen; 4.3 Multiprof. Teams
AFG-Bezug= Integrationshilfe-Mappe & MPT-SOLL.
HinweisFür Gesamtschulen ist bei AO-SF-Anträgen die Bezirksregierung zuständig (nicht das Schulamt wie bei GS/HS). Rechtstexte hier sinngemäß — verbindlich sind BASS/Schulgesetz.
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AO-SF-Prozess & Jahreszyklus

Verfahren
1 AntragEltern/Schule 2 GutachtenSonderpäd.+Schule 3 BescheidBezirksreg.+ Förderort 4 Förderplan§21(7) 5 Jährl.Überprüfung§17 jährlicher Kreislauf — Fortschreibung & Überprüfung
Der AO-SF-Prozess ist ein Kreislauf: Nach dem Bescheid folgen fortlaufende Förderplanung und jährliche Überprüfung.
Arbeitsschritte an der AFG
  1. Antrag mit Eltern vorbereiten → Datenhub-Mappe „AO-SF Antrag" (Vorlage, Checkliste, Schulbericht, Schweigepflicht).
  2. Förderplan erstellen/fortschreiben → Datenhub „Förderpläne" (Allgemein/Deutsch/Mathe) bzw. QUA-LiS-LEP.
  3. Jährliche Überprüfung terminieren → Jahreskalender „3. Quartal" (MSB-Formular über Schulaufsicht).
HinweisDas verbindliche Formular zur jährlichen Überprüfung (§17, BASS-Anlage 3) kommt digital über die Schulaufsicht, Elternunterschrift erforderlich.
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Handlungsfelder

11 QUA-LiS-Themenfelder

Jedes Themenfeld ist hier vollständig aus sich heraus verständlich — was es ist, was es konkret bietet, was es für die Anne Frank bedeutet, was zu tun ist und was du erwarten kannst. Der Link am Ende ist nur Referenz; alles Wesentliche steht im Profil.

1 · Inklusionskonzept

Das schriftliche Pflichtkonzept jeder Schule des Gemeinsamen Lernens.
im Aufbau
📖Worum geht es?

Jede Schule des Gemeinsamen Lernens (GL) muss ein schriftliches pädagogisches Konzept zur inklusiven Bildung vorhalten — als Qualitätskriterium. QUA-LiS liefert dazu Leitfragen entlang von fünf Themenbereichen; die Struktur gibt der MSB-Orientierungsrahmen vor.

🎁Das Angebot konkret
  • Leitfragen zu 5 Bereichen: Inklusives Schulprogramm, Rahmenbedingungen, Unterrichtsentwicklung, Kommunikationsstrukturen, Evaluation.
  • Praxisbeispiele („Willkommen für alle", Barrieren abbauen).
  • Verweist auf die fertigen Werkzeuge: Muster-Inklusionskonzept (DOCX) + Orientierungsrahmen (PDF) — beide im Katalog.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Ihr habt „Roter Faden" und Schulkonzept — aber noch kein vollständiges, am Orientierungsrahmen ausgerichtetes schriftliches Inklusionskonzept. Das ist das größte offene Stück und die Klammer über alle anderen Felder.

Was du tun musst
  1. Muster-Konzept (DOCX) + Orientierungsrahmen (PDF) herunterladen.
  2. Verantwortliche benennen (IKO / Abteilungsleitung).
  3. Je Themenbereich Ist-Stand erfassen & Leitfragen beantworten.
  4. Konzept in der Schulkonferenz beschließen.
🎯Was du erwarten kannst

Ein prüffähiges, von der Schulaufsicht anerkanntes Konzept mit klaren Standards. Aufwand ~1 Halbjahr, gut über SchiLF-Tage verteilbar.

2 · Schulentwicklungsprozesse gestalten

Inklusion als gesteuerter Prozess — nicht als Einzelmaßnahme.
im Aufbau
📖Worum geht es?

Wie wird man Schritt für Schritt zur „Schule für ALLE"? Ausschließende Strukturen werden als gesteuerter Entwicklungsprozess abgebaut. Bezug: die Werning-Studie zu Jakob-Muth-Preisträgerschulen — gute Schulentwicklung erzeugt „quasi nebenbei" ein inklusives Leitbild.

🎁Das Angebot konkret
  • 4 Bausteine: Prozessplanung, Leitbildentwicklung, Implementation offener Lernformen, Arbeitshilfe (Reflexionsbögen für alle Akteure).
  • Impulse für partizipative Führung, „critical friends", realistische Meilensteine.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Den Baustein „offene Lernformen" habt ihr mit Lernbüro & Werkstatt bereits erledigt. Fokus für euch: die Prozessplanung und die inklusive Verankerung im Leitbild — passt exakt zu euren SchiLF-Tagen und dem Weg IST→SOLL.

Was du tun musst
  1. Reflexionsbögen der Arbeitshilfe im Kollegium einsetzen (Ist-Stand je Gruppe).
  2. Ziele + Meilensteine mit klaren Zeitfenstern festlegen.
  3. Prozess sichtbar planen, damit Ziele nicht aus dem Blick geraten.
🎯Was du erwarten kannst

Ein steuerbarer Entwicklungsweg mit klaren Rollen — verhindert Verzetteln und Einzelaktionismus.

3 · Multiprofessionelle Teamarbeit

Vom Klassenlehrerprinzip zum echten Team verschiedener Professionen.
offen / SOLL
📖Worum geht es?

Der inklusive Alltag ist nur im multiprofessionellen Team (MPT) zu bewältigen: Regelpädagogik, Sonderpädagogik und weitere Professionen arbeiten ko-konstruktiv, auf Augenhöhe und mit geklärten Rollen zusammen.

🎁Das Angebot konkret
  • Bausteine zu Rollen, Kommunikation, Methoden, Onboarding, Aufgabenverteilung.
  • Podcast „Teamarbeit in der Schule"; Handreichung „Beratungs- & Unterstützungsnetzwerke".
  • Rechtlich unterlegt durch die MSB-Leitlinien Gemeinsames Lernen mit den Anlagen Gesprächsprotokoll und Aufgabenverteilung (DOCX) — im Katalog.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Das ist der zentrale strukturelle Hebel und direkt euer SOLL-Stand: 3 Sonderpädagog*innen je Doppel-Jahrgang + MPT-Kräfte. IST 04/2025: nur Abordnung von 2 Sonderpädagoginnen — hier ist am meisten zu gewinnen.

Was du tun musst
  1. Feste Teamzeiten im Stundenplan verankern.
  2. MSB-Anlagen (Gesprächsprotokoll, Aufgabenverteilung) einführen und ausfüllen.
  3. Rollen zwischen Regel- und Sonderpädagogik verbindlich klären.
🎯Was du erwarten kannst

Verlässliche Zusammenarbeit statt Einzelkämpfertum, klarere Zuständigkeiten, weniger Reibung — auf dienstrechtlich gesicherter Grundlage (MPT-Erlasse).

4 · Lern- & Entwicklungsplanung (LEP)

Von der defizitorientierten Förderplanung zur kompetenzorientierten Planung.
im Aufbau
📖Worum geht es?

Ein Perspektivwechsel: Nicht das Defizit, sondern die vorhandene Kompetenz ist Ausgangspunkt („Was kann das Kind — wie baue ich darauf auf?"). Die LEP ist ein kontinuierlich dokumentierter, am Kompetenzerwerb ausgerichteter Prozess.

🎁Das Angebot konkret
  • Positionspapier, Poster, Artikel „Von der Förderplanung zur LEP", fachbezogener Werkzeugkasten, Erklärfilm (alle im Katalog).
  • Digitale LEP via LOGINEO NRW LMS (Moodle): lernbiografische Ablage + digitaler Förderplan.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Hebt eure vorhandenen Förderpläne (Datenhub) auf ein kompetenzorientiertes Niveau — passt exakt zu eurem Growth Mindset („erst das Können, dann das Nächste") und erfüllt §21(7) AO-SF (Pflicht zum fortgeschriebenen Förderplan).

Was du tun musst
  1. Positionspapier im Sonderpäd-Team lesen.
  2. Ein Fach als Pilot mit dem Werkzeugkasten umstellen.
  3. Prüfen, ob die digitale LEP über euer IServ/LOGINEO abbildbar ist.
🎯Was du erwarten kannst

Aussagekräftigere, rechtssichere Förderpläne und eine bessere Grundlage fürs LEG.

5 · Digitales Lernen

Fertige, anpassbare digitale Lerneinheiten für Förderbedarfe.
im Aufbau
📖Worum geht es?

Zielgerichtete digitale Lernangebote für SuS mit Unterstützungsbedarf. Technische Basis ist das landesweit kostenlose LOGINEO NRW LMS (Moodle).

🎁Das Angebot konkret
  • Anpassbare Moodle-Kurse je Förderschwerpunkt (Geistige Entwicklung, Hören, Sehen).
  • Digitale Self-Assessments (Sozial- & Lernverhalten), digitale LEP.
  • TaskCards-Sammlung „aus der Praxis für die Praxis".
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Direkter Andockpunkt für euer DigiFit (Jg. 5) und den Fortbildungsschwerpunkt „Digitales Lehren & KI". Ihr nutzt schon IServ/TaskCards/fobizz — hier kommen fertige förderschwerpunktbezogene Inhalte dazu, die ihr nicht selbst produzieren müsst.

Was du tun musst
  1. Zugang zum Praxis-LMS prüfen (402000.logineonrw-lms.de).
  2. 1–2 Kurse in eine Werkstatt integrieren.
  3. Digitale Self-Assessments testen.
🎯Was du erwarten kannst

Binnendifferenzierte digitale Bausteine, direkt im Gemeinsamen Lernen einsetzbar — ohne Eigenproduktion.

6 · Ganztag im Gemeinsamen Lernen

Zeit-Ressource für Förderung — bei euch strukturell schon da.
etabliert
📖Worum geht es?

Ganztag schafft mehr Zeit für individuelle Förderung, Erziehung und Betreuung und erhöht Bildungschancen — besonders für benachteiligte Kinder. Unterschieden werden offener (Primar) und gebundener Ganztag (Sek I).

🎁Das Angebot konkret
  • Kuratierte Materialsammlung; Verknüpfung mit Kriterien des Referenzrahmens (u. a. 2.4 Heterogenität, 4.3 MPT, 3.5 Schulleben).
  • Kooperationsimpulse mit Jugendhilfe, Kultur, Sport.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Ihr seid gebundener Ganztag — die zusätzliche Zeit plus MPT ist genau der Rahmen, in dem inklusive Förderung stattfindet (Lernbüro, verpflichtendes gemeinsames Essen Jg. 5/6, AGs). Die Struktur ist da; es geht ums gezielte Nutzen.

Was du tun musst
  1. Prüfen, wo im Ganztag konkrete Förderzeit verankert ist.
  2. Außerschulische Partner für inklusive Angebote gewinnen.
🎯Was du erwarten kannst

Die zeitliche Ressource für Förderung ist bereits strukturell vorhanden — nutzen statt neu schaffen.

7 · Classroom Management (FSP ESE)

11 sofort einsetzbare Bausteine für Klassenführung — verzahnt mit RAD.
im Aufbau
📖Worum geht es?

Ein evidenzbasierter Werkzeugkasten (Hennemann/Hillenbrand) für Klassenführung mit Schwerpunkt Förderschwerpunkt Emotionale & soziale Entwicklung — geteilt in proaktive (9) und reaktive (2) Bausteine.

🎁Das Angebot konkret
  • 11 Referenzkarten (PDF) + Erklärfilme: Raumvorbereitung, Regeln, Konsequenzen („Tootling"), Lernklima, Beaufsichtigung, Unterrichtsvorbereitung (3 Niveaustufen), Schülerverantwortlichkeiten (Klassenrat!), Piktogramme/Klarheit, kooperatives Lernen; reaktiv: Verhaltensverträge, Verstärkerpläne.
  • Praxisbeispiele u. a. für Klasse 5/Übergang und Gesamtschule.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Konkrete Bausteine für euer RAD und den Fortbildungsschwerpunkt „Classroom-Management & herausforderndes Verhalten". Baustein 7 (Klassenrat) und Regeln (RAD) habt ihr schon — die Referenzkarten liefern die evidenzbasierte Ergänzung.

Was du tun musst
  1. 2–3 Referenzkarten je Team pilotieren.
  2. In den nächsten SchiLF-Tag einbauen.
  3. Mit den RAD-Multiplikator*innen (KAY, STB, HAA, STÜ) verzahnen.
🎯Was du erwarten kannst

Weniger Unterrichtsstörungen, klarere Strukturen — eine evidenzbasierte Vertiefung von RAD.

8 · Assistive Technologien

Hilfsmittel-Systematik zur Begründung von Nachteilsausgleichen.
etabliert
📖Worum geht es?

Hilfsmittel, die funktionelle Einschränkungen ausgleichen und Teilhabe am Unterricht ermöglichen — systematisiert nach steigender Komplexität: Low-Tech (Stifthalter, Raster-Hefte), Mid-Tech (spezielle Tastaturen, Übertragungsanlagen), High-Tech (Augensteuerung, Spracherkennung).

🎁Das Angebot konkret
  • Förderschwerpunktbezogene Seiten (Hören & Kommunikation, Sehen, KME).
  • ANUK-FAQ „Wege zu Hilfsmitteln" (PDF) als Entscheidungshilfe; MSB-Orientierungshilfen Nachteilsausgleich.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Fundiert die Begründung von Nachteilsausgleichen (Datenhub) und die Ausstattung einzelner SuS — ein Bereich, der bei euch schon gut aufgestellt ist.

Was du tun musst
  1. Bei konkretem Bedarf ANUK-FAQ als Entscheidungshilfe nutzen.
  2. Weg zur Kostenübernahme (I-Hilfe) prüfen.
🎯Was du erwarten kannst

Fundierte, begründbare Hilfsmittel-Entscheidungen pro Kind.

9 · Intensivpädagogische Unterstützung (MesK)

Ressourcenorientiertes Raster für herausforderndes Verhalten.
offen / SOLL
📖Worum geht es?

Systematische Erfassung von Unterstützungsbedarfen bei herausforderndem Verhalten (FSP ESE) — ressourcenorientiert, also Fokus auf vorhandene Fähigkeiten, nicht auf Defizite.

🎁Das Angebot konkret
  • MesK — „Matrix emotionaler & sozialer Kompetenzen": ein kriteriengeleitetes, aufeinander aufbauendes Raster.
  • Self-Assessments der MesK (bindet die Schülerperspektive ein); Werkzeugkasten; evidenzbasiert (Hillenbrand, Petermann, Hartke).
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Ergänzt eure vorhandene ESE-Checkliste (Datenhub) um ein strukturiertes Diagnose- und Planungsinstrument und liefert die Grundlage für die LEP bei hohem Bedarf. Passt zum Fortbildungsschwerpunkt „herausforderndes Verhalten".

Was du tun musst
  1. MesK im Sonderpäd-Team sichten.
  2. Bei 1–2 SuS mit hohem Bedarf anwenden.
  3. Ergebnisse in LEP/LEG einspeisen.
🎯Was du erwarten kannst

Ein objektiveres Bild statt „gefühlt schwierig" — und daraus anschlussfähige, konkrete Förderziele.

10 · Kooperationen mit Förderschulen

Sonderpäd. Expertise erschließen — verknüpft mit dem Übergangsmanagement.
offen / SOLL
📖Worum geht es?

Kooperationen zwischen Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen setzen Synergien frei und erzielen Ergebnisse, die einzeln nicht erreichbar wären — von informell bis verbindlich-strukturell.

🎁Das Angebot konkret
  • Praxisbeispiele; zwei Vertiefungen: Kooperation im Unterricht und in der Beratung.
  • Drei Wirkrichtungen: Gestaltung von Unterricht, Weiterentwicklung von Beratung, direkte Zielgruppe (SuS).
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Als noch wachsende Schule erschließt ihr so sonderpädagogische Expertise, die intern noch nicht voll aufgebaut ist. Verknüpft mit eurem Übergangsmanagement (Grundschulen) und der Fachberatung Inklusion (Datenhub).

Was du tun musst
  1. Partner-Förderschule(n) identifizieren.
  2. Konkretes Kooperationsfeld festlegen (Beratung oder Unterricht).
  3. Verbindlichkeit + Ansprechpersonen klären.
🎯Was du erwarten kannst

Zugang zu Expertise und Entlastung — ohne alles selbst aufbauen zu müssen.

11 · Podcast „InklusionsImpulse"

Niedrigschwellige Fortbildung — sofort nutzbar.
sofort nutzbar
📖Worum geht es?

Eine Podcast-Reihe der QUA-LiS rund ums Gemeinsame Lernen; Haltung: Vielfalt statt Stigmatisierung.

🎁Das Angebot konkret
  • 7 Folgen, je zu einem Förderschwerpunkt: Sehen, Hören/Kommunikation, ESE, Lernen (häufigster FSP), KME, Geistige Entwicklung, Autismus.
  • Je Folge: Gelingensbedingungen, Rechtsbezug, Praxisanregungen. Abrufbar auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Ideales, niedrigschwelliges Format, um sich schnell in einen Förderschwerpunkt „einzuhören" — passt zu euren Edu-Snacks und der fobizz-Fortbildungskultur.

Was du tun musst
  1. Je Team eine Folge als Einstieg hören.
  2. In den Edu-Snacks-Newsletter einbinden.
🎯Was du erwarten kannst

Schneller, praxisnaher Wissensaufbau ohne großen Aufwand (~20–30 Min/Folge).

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Landesvorgaben & Unterstützung (MSB NRW)

Strategie, Verfahren & Vorlagen

Die Angebote des Ministeriums — jedes mit Inhalt der Unterseiten und Dateien, damit du direkt weißt, was drinsteckt und wie ihr es einsetzt.

A · Unterstützung des Gemeinsamen Lernens

Die Startrampe fürs Inklusionskonzept — hier liegen die editierbaren Vorlagen.
Vorlagen bereit
📖Worum geht es?

Die praktisch wichtigste MSB-Seite: zentrale Materialsammlung für die Erstellung und Fortschreibung des schulischen Inklusionskonzepts.

🎁Das Angebot konkret — was in den Dateien steckt
  • Orientierungsrahmen (PDF, 08/2025) — eine 3-seitige Struktur/Checkliste mit 5 Gliederungsbausteinen (1 Inklusives Schulprogramm, 2 Rahmenbedingungen, 3 Unterrichtsentwicklung, 4 Kommunikationsstrukturen, 5 Evaluation). Das ist praktisch das Inhaltsverzeichnis eures Konzepts.
  • Muster-Inklusionskonzept (DOCX) — editierbare Vorlage, die 1:1 dem Orientierungsrahmen folgt. Direkt befüllbar.
  • Ressourcenüberblick + Besondere Einsatzbereiche (XLSX) — Tabellen für Personal-/Ressourcenplanung.
  • Interaktive Karte — findet eure regionalen Ansprechpersonen (IKO/IFA).
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Eure Startrampe fürs Inklusionskonzept — ihr müsst nichts von Null bauen, sondern eine vorhandene, anerkannte Struktur befüllen.

Was du tun musst
  1. DOCX + beide XLSX herunterladen (Katalog).
  2. Orientierungsrahmen als Gliederung übernehmen.
  3. Regionale Ansprechperson über die interaktive Karte finden.
🎯Was du erwarten kannst

Ein Konzept in Wochen statt Monaten, in anerkannter Struktur.

B · Sonderpädagogische Förderung

Verwaltungs-Referenz: Verfahren, zieldifferente Zeugnisse, Nachteilsausgleich.
etabliert
📖Worum geht es?

Die Grundlagenreferenz zu Förderschwerpunkten, Orten der Förderung, dem AO-SF-Feststellungsverfahren und der jährlichen Überprüfung.

🎁Das Angebot konkret
  • Erklärt die 7 Förderschwerpunkte + Autismus; zielgleich vs. zieldifferent (LE, GG).
  • Für Gesamtschulen wichtig: die Bezirksregierung ist zuständig (nicht das Schulamt); Ablauf Antrag → Gutachten → Bescheid.
  • §17 jährliche Überprüfung durch die Klassenkonferenz mit verbindlichem MSB-Formular + Elternunterschrift; Elternrechte (Antrag, Gutachteneinsicht, Klage).
📂Unterseite: Beratung zum Gemeinsamen Lernen

Ausführliche FAQ mit den Definitionen aller Förderschwerpunkte, dem Einschulungsablauf (Anmeldefrist 15.11.), der zieldifferenten Leistungsbewertung/Zeugnisse (Bildungsgang Lernen §§ 32–35, Geistige Entwicklung §§ 40/41 AO-SF), dem Übergang Jg. 4 und KAoA-STAR. Enthält die Elternbroschüre „Sekundarstufe I" (PDF) und Erklärfilme zu den Förderschwerpunkten.

📂Unterseite: Gewährung von Nachteilsausgleichen

Arbeitshilfen je Schulstufe. Wichtig: Ein Nachteilsausgleich ist ein Verwaltungsakt (§ 35 VwVfG NRW) und braucht eine Rechtsbehelfsbelehrung — deren verbindlichen Wortlaut gibt das MSB vor (Widerspruch binnen 1 Monat). Für euch einschlägig: Arbeitshilfe Sek I und Gymnasiale Oberstufe/Abitur.

🏫Bedeutung für die Anne Frank

Eure Verwaltungs-Referenz: klärt die Zuständigkeit der Bezirksregierung, die zieldifferenten Zeugnisregeln (Basis für die SCHILD-Umstellung) und die rechtssichere Gewährung von Nachteilsausgleichen.

Was du tun musst
  1. Arbeitshilfe Nachteilsausgleich Sek I ins Kollegium geben.
  2. Die verbindliche Rechtsbehelfsbelehrung in eure NA-Vorlage (Datenhub) übernehmen.
  3. Zieldifferente Zeugnisregeln (§§ 32–35) für die SCHILD-Umstellung sichten.
🎯Was du erwarten kannst

Rechtssicherheit bei Nachteilsausgleichen und Zeugnissen; klare Zuständigkeiten.

C · Leitlinien Gemeinsames Lernen

Dienstrecht + fertige Vorlagen für die MPT-Aufgabenverteilung.
Vorlagen bereit
📖Worum geht es?

Die dienstrechtlich-organisatorische Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Regel- und Sonderpädagogik und den Einsatz multiprofessioneller Teams.

🎁Das Angebot konkret
  • Leitlinien-PDF (03/2022) — Rolle der Sonderpädagogik-Lehrkräfte, MPT an weiterführenden Schulen.
  • Anlage 1 – Gesprächsprotokoll (DOCX) und Anlage 2 – Verteilung der Aufgaben (DOCX) — direkt nutzbare Team-Vorlagen.
  • MPT-Erlasse (2018/2021) als Rechtsgrundlage.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Genau die Werkzeuge, um euren offenen SOLL-Punkt MPT verbindlich zu regeln: Wer macht was zwischen Regel- und Sonderpädagogik?

Was du tun musst
  1. Anlage 2 (Aufgabenverteilung) im Team ausfüllen.
  2. Anlage 1 (Gesprächsprotokoll) für strukturierte Teamgespräche nutzen.
  3. MPT-Erlass als Rechtsgrundlage referenzieren.
🎯Was du erwarten kannst

Klar geregelte Zuständigkeiten — weniger Konflikte im Klassenteam.

D · Inklusion (Landesüberblick) & Schulischer Aktionsplan

Welche Landesressourcen & Programme ihr abrufen könnt.
Orientierung
📖Worum geht es?

Der landespolitische Überblick zur schulischen Inklusion und die strategische Stoßrichtung des Landes im Schulischen Aktionsplan Inklusion.

🎁Das Angebot konkret
  • Themenkacheln zu allen Feldern (AO-SF, Leitlinien, Unterstützung GL, Rechtliche Umsetzung, Sonderpäd. Förderung, LRS, Nachteilsausgleich, „Prävention trifft Förderung").
  • 4 Handlungsfelder des Aktionsplans: Neustrukturierung AO-SF-Verfahren · Ausbau/Ausstattung Gemeinsames Lernen · Unterstützung für Schulen/Kommunen · Übergang Schule–Beruf.
  • Finanzierung: Inklusionspauschale, Unterstützung barrierefreier Ausbau, Pool-Lösungen für Assistenzkräfte.
🏫Bedeutung für die Anne Frank

Zeigt, welche Landesressourcen und -programme ihr abrufen könnt — und gibt mit den Handlungsfeldern die Orientierung, an der ihr eure eigene Planung ausrichten könnt (z. B. „Übergang Schule–Beruf" ↔ KAoA-STAR).

Was du tun musst
  1. Inklusionspauschale/Ressourcen mit dem Schulträger klären.
  2. Handlungsfeld „Übergang Schule–Beruf" mit KAoA-STAR verknüpfen.
🎯Was du erwarten kannst

Zugang zu Landesmitteln, Programmen und einer klaren strategischen Einordnung.

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Rollen & Team (SOLL-Struktur)

multiprofessionell
Inklusionskoordination (IKO)Teil der erweiterten Schulleitung Sonderpäd. JG 5/6Doppel-Jahrgang Sonderpäd. JG 7/8Doppel-Jahrgang Sonderpäd. JG 9/10Doppel-Jahrgang MPT-KräfteSchulsozialarbeit · Beratung · I-Hilfe Klassen-/FachlehrkräfteRegelpädagogik im Team Externe PartnerJugendamt · Fachberatung · Förderschule
SOLL: Eine IKO steuert global; je Doppel-Jahrgang eine sonderpädagogische Steuerung, unterstützt durch MPT-Kräfte (abgeleitet aus Referenzrahmen 4.3 & QUA-LiS-Teamarbeit).
Hinweis IST 04/2025Derzeit: Koordination durch Abteilungsleitung + Beratungslehrerin + Schulsozialarbeit; Abordnung von 2 Sonderpädagoginnen (je 12 WS) & OBAS-SF-Einstellung. Der Schritt zur IKO-Rolle ist der zentrale Hebel.
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Roadmap / Arbeitsschritte

4 Phasen
1 2 3 4 BestandsaufnahmeQ1 • Reflexionsbögen (Arbeitshilfe)• Leitfragen je Baustein• Reifegrad-Ampel füllen• Datenhub sichten Konzept erstellenQ2 • Muster-Konzept (DOCX)• 5 Themenbereiche füllen• Ressourcen-Tabellen• Schulkonferenz-Beschluss StrukturenQ3 • IKO-Rolle etablieren• MPT + Teamzeiten• LEP digital (Moodle)• SchiLF: Classroom Mgmt. Verstetigenab Q4 • Evaluation• SCHILD-Zeugnisse• Kooperationen• Fortschreiben
Vorschlag für einen Jahres-Fahrplan — an den Reifegraden oben ausgerichtet.
8

Vorlagen & Dokumente

durchsuchbar

Alle direkt nutzbaren Landes-Vorlagen und Materialien an einer Stelle. Die 43 schuleigenen Dokumente liegen zusätzlich im begleitenden Inklusions-Datenhub.

DokumentTypQuelleZweck
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Design-Blueprint

für Claude Design

Diese Spezifikation macht das Cockpit übertragbar — Struktur, Komponenten und Design-Tokens zum Nach- und Weiterbauen.

Sitemap (10 Views)

  • 1 · Dashboard — KPIs, Themen-Landkarte, Reifegrad-Ampel
  • 2 · Schulprogramm-Verzahnung — Hub-Diagramm + Leitfragen
  • 3 · Rechtsrahmen — Schichtenpyramide
  • 4 · AO-SF-Prozess — 5-Schritt-Kreislauf
  • 5 · Handlungsfelder — 11 Karten
  • 6 · Landesvorgaben (MSB) — 4 Karten
  • 7 · Rollen & Team — SOLL-Organigramm
  • 8 · Roadmap — 4 Phasen
  • 9 · Vorlagen-Katalog — Tabelle + Filter/Suche
  • 10 · Design-Blueprint

Content-Modell

  • Baustein { titel, kategorie, zweck, kernpunkte[] }
  • AFG-Bezug { text } · Arbeitsschritt { ol[] } · Hinweis { text }
  • Dokument { name, typ, quelle, zweck, url }
  • Reifegrad { feld, statusIST 0–100, ampel }

Komponenten-Inventar

  • Hero, KPI-Kachel, Sidebar-Nav
  • Themen-Karte (Titel · Tag · Zweck · Liste)
  • Info-Box: AFG-Bezug (blau), Arbeitsschritt (grün), Erwartung (neutral), Hinweis (rot)
  • SVG-Figur mit figcaption
  • Katalog-Tabelle mit Filter-Chips + Live-Suche

Design-Tokens (AFG Corporate Design)

Grün #01AF51 (primär) Blau #4F6BFF (Akzent) Rot #FE0000 (Signal) Anthrazit #212529 Grau #6E7175 Mist #ECF0F5
  • Schrift: Ubuntu 700 / 500 / 400 (Fallback Arial)
  • Motiv: Sechseck (flat-top), Cluster grün/blau/rot
  • Radius 14px · Buttons als Pillen · Karten-Schatten weich

Übertragen auf Claude Design

  • Views = Artboards; Karten & Boxen als wiederverwendbare Komponenten anlegen.
  • SVGs sind eigenständig — direkt kopier- & editierbar.
  • Katalog-Daten aus dem CAT-Array (im Quelltext) als Datenquelle nutzen.
Anne-Frank-Gesamtschule · Inklusions-Cockpit · Stand 08.07.2026. Vereint: Onboarding-Wiki, Inklusions-Datenhub, QUA-LiS „Inklusive schulische Bildung" (Grundlagen + 11 Themenfelder) und MSB NRW (Unterstützung Gemeinsames Lernen, Sonderpäd. Förderung, Inklusion, Leitlinien). Rechtstexte sinngemäß zusammengefasst — verbindlich sind BASS/Schulgesetz NRW.